Harter Brocken – SVNA dreht die Partie in der zweiten Hälfte

Mit einem Sieg im letzten Spiel und guter Trainingsarbeit in den letzten zwei Wochen freuten wir uns auf die Heimpremiere in dieser Saison. Da der Hamburger Basketball-Verband die Bezirksligen neu gemischt hatte, kam mit dem SV Nettelnburg/Allermöhe (SVNA) die nächste Wundertüte. Uns doch egal, wir warteten mit einem 12-Mann-Kader. Herzlich willkommen Toby!

Schon beim Versammeln der ersten Fünf jeder Mannschaft vorm Sprungwurf war klar, dass wir die großen Jungs, die in diesem Fall auch lang waren, in den Griff bekommen müssten. Schnell entwickelte sich ein lahmes Spiel, in dem die Führung im 1. Viertel immer wieder wechselte. Wir ließen den Ball gut laufen. Die letzten Trainingseinheiten machten sich bezahlt. Nur im Abschluss hätte mehr fallen können. Beim Gegner wurde klar, dass alles über den Größten lief, der im Laufe des Spiels alle Positionen spielte. Erstes Viertel: 16:15.

Das 2. Viertel verlief ähnlich, nur dass unsere Punkteausbeute noch schwächer wurde. So mussten wir mit einem 5-Punkte-Rückstand in die Kabine. Erster Gesprächsstoff war der eine Fastbreakversuch von Hinnerk, dem selbsternannten Großvater des Teams, der zu etwas ansetzte, was ein Sprint hätte werden können, den langen Pass mit sensationeller Packing-Rate von Jörg erreichte auch sein Ziel; Hinnerk aber, selbst überrascht über seine Geschwindigkeit, kam nur mit einem nicht geahndeten Schrittfehler zum stolpern und warf den Ball mit all seiner Routine völlig unkontrolliert durch die Aufhängung der Korbanlage. Aber wir wussten, hier war mehr drin. Wir waren kampfbereit!

Leider hatte der Trainerfuchs vom SVNA unsere Schwachstelle des Nachmittags erkannt und auf eine Zonenverteidigung umgestellt. Wir schossen eine Fahrkarte nach der anderen. Auf der anderen Seite fing plötzlich noch der Aufbauspieler an zu punkten. Wir erkämpften uns immer wieder zweite und dritte Wurfchancen, die genauso häufig ihr Ziel nicht fanden. So gingen wir mit einem 40:54-Rückstand ins letzte Viertel.

Wir konnten zwischenzeitlich den Rückstand etwas verkürzen, sodass nochmal Hoffnung aufkam. Stegi verteidigte den Ich-spiele-auf-allen-Positionen-Spieler vom SVNA, der zwischenzeitlich den Ball brachte und sich am liebsten selbst angespielt hätte, im 1-gegen-1-Full-Court. Stegi und Armin setzten sich zunehmend am Brett durch. 3er fielen auch vereinzelt. Wir haben gekämpft. Aber am Ende verdient verloren. Endstand: 56:71.

Jetzt den Kopf nicht hängen lassen. Nächsten Sonnabend geht’s gegen alte Bekannte vom HT16.

Im Namen des Spielertrainers vielen Dank für das Verständnis aller Teamkameraden, die aufgrund des 12-Mann-Kaders wenig Spielzeit bekommen haben. Wenn eins gewiss ist, dann, dass wieder andere Zeiten kommen.

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