1. Damen gewinnen unterhaltsames Spiel gegen WSV

1. Damen gewinnen unterhaltsames Spiel gegen WSV

Es war klar; heute sollte ein Sieg her, schließlich hatte Femke Geburtstag und die anschließende Party sollte gut anfangen. So sollte es
auch sein, aber der Reihe nach.
Wir wussten, dass die Gegner gern schnell spielten und nahmen das Tempo mit auf. Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit vielen Abschlüssen, nach fünf Minuten lagen wir 10:6 hinten. Danach wurden wir noch besser in der Verteidigung und hatten einige Stops/Rebounds, vorne gab es aber keine einfachen Punkte, wir erarbeiteten uns die 12:15 Führung nach Viertel 1 an der Freiwurflinie. Die alte „Turnover“-Nachlässigkeit verhinderte, dass wir zu mehr Abschlüssen kamen.

Das zweite Viertel verlief ganz ähnlich, nur leider verloren wir in der Mitte des Spielabschnitts das Tempo nach vorne und luden Walddörfer immer wieder zu leichten Korblegern oder Nahdistanzwürfen ein, weil wir in der Defense zuweit weg waren. Nach einer Auszeit fingen wir uns langsam wieder und machten aus dem zwischenzeitlichen Rückstandt (26:21) noch eine Pausenführung (29:31). Ärgerlich: In den Schlusssekunden hatte Nele sogar noch nach einem Steal die Chance per Korbleger zu erhöhen…

Nach der Pause gingen wir hochmotiviert ins Spiel, wir wollten uns nun endlich absetzen und das gelang.

Schönes Zusammenspiel und beherztes Reinziehen sowie die notwendig Treffsicherheit aus der Mitteldistanz brachten uns 23 Punkte in diesem Viertel ein. Walddörfer hielten wir bei 9. Wir gingen also mit einer 38:53 Führung in den letzten Spielabschnitt. Diesen begann Marie furios: 9 Ihrer insgesamt 18 (!) Punkte erzielte sie in den ersten 5 Minuten des Schlussviertels. Schöner Höhepunkt waren zwei Dreier in Folge von Marie und Nele zur 48:65 Führung in der 35. Minute.

Marcus wollte sich auf der Trainerbank gerade zurücklehnen, als Walddörfer die Defense umstellte und wir völlig hektisch wurden. Viel zu schnelle Abschlüsse und verschlafene Defense erlaubten den Gegnern einen 12:0 Lauf. Trotz zweier Auszeiten wurde es nochmal knapp. Tatsächlich gelang uns gar kein Feldkorb mehr und mit den
letzten Freiwürfen brachten wir den Sieg über die Ziellinie 62:67 hieß es am Ende.

Kurz geknickt wegen des 14:2-Laufs, den wir am Ende kassierten, konnten wir den Schreck bei einem Sekt abschütteln und Femkes Geburtstag feiern.

Nur der HSV!

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